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Tagung der Landesarbeitsgemeinschaft der NRW-Jobcenter in Detmold

Die Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer aller nordrhein-westfälischen Jobcenter sind jetzt im Kreis Lippe zu einer Tagung zusammen gekommen. Jobcenter-Vorstand Henning Matthes hatte die Jobcenter-Leitungen aus ganz NRW nach Detmold in den Hangar 21 eingeladen.

In der Landesarbeitsgemeinschaft haben sich alle NRW-Jobcenter zusammengeschlossen, um auf Landesebene einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch zu gewährleisten, offene Fragen zu klären und die Interessen der Jobcenter gegenüber Politik, Verwaltung und Ministerien auf Landes- und Bundesebene zu vertreten.

 

„Die 53 Jobcenter in Nordrhein-Westfalen sind für 1,7 Mio. Menschen verantwortlich, sichern deren Lebensunterhalt und unterstützen sie auf ihrem Weg in Arbeit und Ausbildung. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag für den sozialen Frieden in den Kommunen“, so Henning Matthes zur Bedeutung der Arbeit der Jobcenter. Die Grundsicherung für Arbeitssuchende befindet sich seit ihrer gesetzlichen Verankerung in 2005 im stetigen Wandel, die Vielzahl an Reformen des SGB II und die komplexe Rechtsprechung stellt die Jobcenter bei der Umsetzung dieses Gesetzes vor große Herausforderungen.

 

Gerade die Bewältigung von außergewöhnlichen gesellschaftlichen Entwicklungen, wie aktuell die Versorgung und gesellschaftliche sowie berufliche Integration von Geflüchteten bedarf nach Einschätzung von Matthes einer guten Abstimmung unter den Jobcentern. Aber auch die wichtige Frage, wie man verfestigte Langzeitarbeitslosigkeit noch erfolgreicher bekämpfen kann, stand im Mittelpunkt des Austausches. Der hierzu eingeladene Experte des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Dr. Frank Bauer, lieferte interessante Erkenntnisse aus der Forschung zu dem Thema „Öffentlich geförderte Beschäftigung und soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“.

 

„Trotz positiver Arbeitsmarktentwicklung bleibt die Zahl langzeitarbeitsloser Menschen in NRW seit Jahren hoch. Und auch im Kreis Lippe haben Langzeitarbeitslose nur weit unterdurchschnittlich Anteil an den positiven Entwicklungen am Arbeitsmarkt. Hieran müssen wir weiter intensiv arbeiten“, so Matthes.

 

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