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Fachbereich "Markt und Integration" unter neuer Leitung

Führungswechsel im Fachbereich „Markt und Integration“ des Jobcenters Lippe: Seit Mitte des Monats ist Elke Althof Nachfolgerin von Fachbereichsleiter Rainer Schnietz. Die 57-jährige Diplom-Sozialarbeiterin und Verwaltungsfachwirtin verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in den verschiedensten Bereichen der Arbeitsmarktförderung. Zuvor verantwortete Elke Althof 13 Jahre lang die Leitung des Fachgebietes „Trägerabrechnung und Maßnahmemanagement“ im Jobcenter.

Die Arbeitsmarktexpertin setzt darauf, bewährte Strategien mit neuen, innovativen Ansätzen zu verbinden. „Wichtigstes Ziel aller Mitarbeitenden meines Fachbereichs ist und bleibt es, erwerbsfähige Leistungsberechtigte durch kompetente Beratung und individuelle Förderung bei der Integration in Beschäftigung zu begleiten und zu unterstützen“, betont Althof.

 

„Im Kreis Lippe gibt es bewährte Strukturen zur Unterstützung von Langzeitarbeitslosen. Diese gilt es zu erhalten und weiterzuentwickeln“, so Althof. Allerdings schränkt ein in diesem Jahr seitens des Bundes drastisch reduziertes Budget die Handlungsfähigkeit deutlich ein. „Die Integration von Geflüchteten, eine noch intensivere Betreuung von Langzeitarbeitslosen und Qualifizierungen, die auf die drastischen Veränderungen am Arbeitsmarkt vorbereiten sollen – das sind nur einige der Mammutaufgaben, denen sich die Jobcenter stellen. Da ist es schon mehr als schwer verständlich, dass die Mittel hierfür so massiv gekürzt werden – von 2017 auf 2018 bundesweit um mehr als eine halbe Milliarde Euro“, stellt Henning Matthes, Vorstand des Jobcenters, fest.

 

Gleichzeitig muss sich das Jobcenter auch auf veränderte Schwerpunktsetzung durch Land und Bund einstellen. „Die neue Landesregierung in NRW setzt andere Akzente in der Förderung von Langzeitarbeitslosen, und auch seitens einer neuen Bundesregierung steht dies zu erwarten“, ergänzt Matthes.

 

Wie man trotz dieser Rahmenbedingungen an die erfolgreiche Integrationsarbeit der Vorjahre anknüpfen möchte, beschreibt das aktuell veröffentlichte „Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm 2018“ des Jobcenters Lippe. Es bildet die Planungsgrundlage für Maßnahmen und Aktivitäten des Jobcenters im Jahr 2018.

 

Kerngeschäft ist und bleibt auch in 2018 die Förderung von Integrationen in Arbeit und Ausbildung. Eine ganz besondere Zielgruppe sind Jugendliche in der Betreuung des Jobcenters. „Ein gelungener Einstieg in den Arbeitsmarkt gleich zu Beginn des Erwerbslebens bietet die besten Chancen, Arbeitslosigkeit im Jugendalter von vornherein zu verhindern und damit langfristig nicht auf Leistungen des Jobcenters angewiesen zu sein“, so Matthes. „Jugendliche in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu integrieren steht deshalb im Fokus der Integrationsarbeit des Jobcenters.“

 

Eine Personengruppe, der man sich in diesem Jahr auch im Besonderen widmen möchte, sind Arbeitslose mit gesundheitlichen Problemen. „Arbeitslosigkeit macht krank, Krankheit macht arbeitslos – oder erschwert zumindest den Weg aus der Arbeitslosigkeit“, beschreibt es Elke Althof. Daher werde man ab 2018 noch stärker auf Präventionsangebote hinweisen und Maßnahmen der Arbeits- der Gesundheitsförderung miteinander zu verzahnen. „Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit zu erhalten oder unsere Kundinnen und Kunden zu unterstützen diese wiederzuerlangen, um den Wiedereinstig in Arbeit und Ausbildung zu ermöglichen.“

 

Weitere Schwerpunkte der Arbeit des Jobcenters in 2018 sind die stärkere Betreuung von Langzeitarbeitslosen und Langzeitleistungsbeziehenden, die Unterstützung von Alleinerziehenden sowie die Steigerung der Integrationen von Zugewanderten.

 

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