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Jobcenter Lippe
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Ausbildungsfinale beim Jobcenter Lippe

Wie finde ich einen Beruf, der mir Spaß macht? Wo finde ich jetzt noch einen Ausbildungsplatz? Wie erstelle ich ansprechende Bewerbungsunterlagen? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt des Ausbildungsfinales, zu dem jetzt das Jobcenter Lippe in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK) und der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld ausbildungsplatzsu-chende Arbeitslosengeld-II-Empfänger unter 25 Jahren eingeladen hatte. Freie Ausbildungsplätze verschiedener Branchen hatten die Kammern und das Jobcenter im Angebot. Insbesondere in handwerklichen und kaufmännischen Berufen wurden noch Auszubildende gesucht.

Während die Vertreter von IHK und Handwerkskammer die Bewerbungen entgegennahmen und mit zuvor bei den Kammern gemeldeten freien Lehrstellen abglichen, half ein Mitarbeiter des Netzwerks Lippe den Ausbildungswilligen bei Fragen zur beruflichen Orientierung. Außerdem stand das eingespielte U25-Team des Jobcenters während des gesamten Tages für persönliche Gespräche zur Verfügung. Im Laufe des Tages führten die Kooperationspartner viele interessante Beratungsge-spräche geführt. „Wir geben den Jugendlichen hilfreiche Tipps und stellen ihnen passende Angebote zu ihren Berufsvorstellungen vor“, erklärten die Vertreter der Kammern Sebastian Prange (IHK Lippe zu Detmold) und Barbara Walden (Handwerkskammer OWL zu Bielefeld). Erstmals dabei war Katja Seibel vom Jobstarter plus-Projekt „KungFu“ (Kunststoff goes Future), die nach künftigen Fachkräften Ausschau hielt.

 

Sebastian Prange, „Ausbildungsstellen-Matcher“ der IHK, war mit den Ergebnissen des Tages sehr zufrieden: „Meine Erwartungen wurden wieder einmal übertroffen. Formate wie das Ausbildungsfinale sind perfekt, um motivierte und engagierte junge Menschen kennenzulernen. Eine Stunde nach einem Beratungsgespräch hatte ich dieses Mal bereits die Bewerbungsunterlagen per Mail erhalten und diese direkt an ein interessiertes Unternehmen weitergeleitet - mit dem Ergebnis, dass sich die junge Dame noch am selben Abend dort vorstellen durfte“, freut sich Prange. Er wirbt für die duale Ausbildung als idealen Berufseinstieg: „Nicht jeder muss eine akademische Laufbahn einschlagen, wir brauchen auch und vor allem eine starke Basis an Fachkräften“.

 

Barbara Walden von der Handwerkskammer OWL ergänzt: "Ich bin begeistert. Beim Ausbildungsfinale hatte ich Gelegenheit tolle, interessierte junge Menschen kennenzulernen, die ich gerne den passenden Betrieben im Handwerk vorstellen möchte. Ich bin jetzt schon gespannt auf die Rückmeldungen“.

 

Ähnlich positive Erfahrungen machte auch Katja Seibel von „KungFu“: „Ich war das erste Mal dabei und habe einen sehr positiven Eindruck von der Veranstaltung erhalten. Die Bewerber waren gut vorbereitet. Man kam sehr gut ins Gespräch, vor allem waren die Bewerber offen für Alternativen zu ihren bisherigen Berufswünschen, haben viel Interesse gezeigt und sich informiert. Denn man sollte auf der Suche nach einer Ausbildung immer auch einen Plan B in Betracht ziehen.“

 

Die Ausbildungsexperten besprachen mit den Jugendlichen in Einzelgesprächen auch ihre Erfolgsaussichten in ihrem Wunschberuf und informierten über Alternativen. Wolfgang Eidmann, Fachgebietsleiter U25 des Jobcenters Lippe, rät: „Es ist wichtig, nicht immer nur auf den Traumberuf zu schielen, sondern auch mal nach links und rechts blicken, ob sich nicht Alternativen bieten.“ Das Konzept, Jugendliche über eine Aktion wie das Ausbildungsfinale in Ausbildung zu bringen, habe sich über die Jahre bewährt, so Eidmann. Er lobt ausdrücklich den Mut und die Bereitschaft der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sich auf das Ausbildungsfinale einzulassen.

 

Arbeitgeber, die noch Auszubildende suchen, können sich an den Arbeitgeberservice des Jobcenters Lippe unter der Rufnummer 05231/ 4599-178 oder über die E-Mailadresse Arbeitgeberservice@jobcenter-lippe.de, wenden.

 

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